Namibias Süden | Southern Namibia

Als wir Swakopmund verlassen, sind wir froh das Thema Auspuff ein für alle Mal abgehakt zu haben. Mit zunehmendem Fortschritt Richtung Mirabib (unser Camp in der Namib Naukluft) werden die Straßen immer schlechter. Das Camp in mitten der Wüste ist jedoch sensationell. Den riesigen Felsen umgibt nur eine endlose vertrocknete Grasslandebene.
Der Morgen startet gemütlich da wir noch in den Schlafsäcken mit einer fantastischen Aussicht Frühstück und Kaffee zu uns nehmen. Das war es dann auch mit der Gemütlichkeit für die nächsten zwei Tage wie wir später feststellen müssen.

As we leave Swakopmund we are happy that we have sorted the exhaust issue once and for all. The further we drive towards Mirabib (our next camp in midst of Namib Naukluft) the roads get worse continue. But the camp in the middle of the desert is sensational. The huge rock is surrounded only by dried up savannah. We start the morning very relaxed, by having breakfast   still in our sleeping bags with an amazing view out of the front of the roof tent. That’s about all the relaxation we would have for the next few days as we would find out.

Uns erwarten weitere 200 km Rüttelpiste durch eine menschenleere Hügellandschaft. Der erst vor wenigen Stunden reparierte Auspuff reißt an anderer Stelle als wir den ersten Unfall erreichen. Die Beteiligten sind dankbar, dass wir bei der Bergung des zerstörten Motorrads helfen und einen Teil des Gepäcks in den nächsten Ort mitnehmen. Den nächsten Dämpfer bekommen wir als wir den zweiten Unfall des Tages passieren bei welchem ein Auto auf dem Dach liegt, unsere Hilfe aber dankend abgewunken wird. Diese zwei Ereignisse machen mal wieder deutlich wie gefährlich die scheinbar einfachen Waschbrettpisten sein können. Wir erreichen Sessriem am späten Nachmittag und bauen unser Zelt auf. Der seit zwei Wochen anhaltende Landwind beschert uns wieder einmal eine schlaflose Nacht.

The following 200 km take us on bumpy roads through a deserted hilly landscape. The exhaust that was only repaired the day before shears off again at a different spot as reach the first accident of the day. Everybody involved was thankful that we help with the recovery of the completely destroyed motorcycle and take some of their luggage to the next town. Few kilometers down the road we pass the second accident where a car has rolled on to its roof but our held is not needed. These two accidents are a wake up call and show how dangerous these seemingly easy roads are. We arrive at Sessriem in the late afternoon and pitch our tent. The land wind that has been blowing for the past two weeks gives us a restless night again.

Als wir am nächsten Morgen so früh wie möglich in den Nationalpark fahren um den Sonnenaufgang von den Dünen beobachten zu können, macht uns der Wind wieder einen Strich durch die Rechnung. Dieser wirbelt so viel Sand und Staub auf, dass wir die Sonne erst am späten Vormittag zu Gesicht bekommen und selbst dann auch nur durch etliche Klamottenschichten die uns vor dem Sandsturm schützen. Zu allem Überfluss fängt es dann auch noch an zu regnen, extrem ungewöhnlich zu dieser Jahreszeit und generell für diese Gegend!
Da der Wind weiter anhält verlassen wir den Park früher als geplant und werden zudem noch zu einer Nacht auf Karls Sitzen gezwungen…

As we head into the park at the crack of dawn so we can view the sunrise from the dunes the wind also disrupts this plan. The wind blows up so much sand and dust so that we only get to see the sun by late morning and even then only through several layers of clothing that protect us from the sandstorm. To our surprise it also starts raining which is very unusual for this time of the year and in general for this area. Because the wind continues through out the night we leave the park earlier than planed and are forced to an uncomfortable night on Karls seats…

Bei “normalem” Wetter schaut es hier so aus:

With “normal” weather conditions it looks like this:

Die schlechten Waschbrettpisten machen nicht nur dem Auspuff zu schaffen sondern verursachen auch durch eine lose Kraftstoffleitung den Verlust von geschätzten 30 Litern Diesel. Deswegen beschließen wir weitere hunderte von Kilometern auf solchen Pisten zu umgehen, indem wir gen Osten ins Landesinnere kreuzen. Zu unserem Erstaunen erwartet uns hier ein rutschiger und schlammiger Pass, welcher uns auf eine Höhe von ca. 1600 Metern ü.n.N führt. An der gut ausgebauten Hauptstraße angelangt können wir wieder Strecke machen und sind nur wenige Tage später am Fish River Canyon.

The bad roads have not only destroyed the exhaust but have also caused a diesel leak due to a loose fuel pipe which has cost us roughly 30 liters of diesel (yes Stuart, it has been fixed!). That’s the reason why we decide to head eastwards in order to avoid several hundreds kilometres of bad roads. To our surprise we cross a very slippery and muddy mountain pass that takes us to about 1600 metres above sea level. As we reach a good main road we are able to cover a lot of distance and arrive at Fish River Canyon a few days later.

Der zweitgrößte Canyon der Welt bietet uns einen atemberaubenden Ausblick. Uns würde die fünf tägige Wanderung durch den Canyon reizen doch leider bekommen wir keine wirklichen Infos über die Kosten, den Ablauf und das benötigte ärztliche Attest und selbst dann hätten wir immer noch keine Isomatten um halbwegs bequem im Canyon zu nächtigen…
Entlang des Canyons geht es weiter Richtung Süden hinab ins Tal des Grenzflusses Orange River. Wir lassen die staubigen Pisten hinter uns und wagen uns über ein “Road Experiment” zu unsere letzten Grenze: Südafrika!

The views over the second largest canyon in the world are absolutely stunning. We would love to do the five-day-hike through the canyon but unfortunately we are unable to get any real information about the costs, the itinerary and the required medical certificate. And even the we still don’t  have any sleeping mats for a relatively comfortable night sleep in the canyon. Along the canyon we continue our journey southwards to the Orange River Valley. We  leave the dusty roads behind us and participate in a “road experiment” towards our last border: South Africa!

 

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