Ka(r)lahari

Wir lassen Westafrika hinter uns und landen nach einem Abstecher nach Ostafrika in Windhoek. Von hier aus bahnen wir unseren Weg langsam Richtung Küste wobei wir in Windhoek, Swakopmund und Walvis Bay je ein paar Nächte verbringen. An Pats Geburtstag gönnen wir uns unter anderem eine Quadtour durch die Sanddünen! Nach einer gefühlten Ewigkeit und jeder Menge Papierkram können wir Karl ENDLICH aus seinem stählernen Käfig befreien!

We leave West Africa behind us and arrive in Windhoek after a stop-over in East Africa. We spend a few nights in Windhoek, Swakopmund and Walvis Bay as we slowly make our way to the coast. On Pats birthday we have a wonderful time speeding through the sand dunes on quad bikes! After what feels like eternity and tones of paperwork we can finally free Karl from his metal cage!

Heute ist es wieder soweit! Wir legen die erste längere Strecke auf eigener Achse in Namibia zurück! Es geht von Swakopmund über gut geteerte Hauptstraßen 400 km nach Osten. Wir durchfahren ausschließlich ausgetrocknete Steppen und abgesehen von Windhoek nur wenige kleine Ortschaften. Am Ende des Tages finden wir uns, nachdem wir auf Meereshöhe gestartet sind, auf 1800 m ü.n.N. wieder. Am nächsten Tag fahren wir durch gleiche sich kaum verändernde Landschaft weitere 270 km Richtung Botswana. Kurz vor der Grenze schlagen wir unsere Lager in einer wunderschönen Game Farm auf. Hier können wir sogar an der Fütterung der Karakale, Emus, Stachelschweine und Leoparden teilnehmen!
Die Grenze nach Botswana ist die bis jetzt einfachste und schnellste die wir in ganz Afrika erlebt haben. Nach nur 15 Minuten können wir unsere Fahrt zu unserem heutigen Etappenziel Ghanzi fortsetzten. Am nächsten Tag suchen wir eine kleine Werkstatt in Maun auf, um Karls Auspuff schweißen zu lassen, der Westafrika nicht ganz so gut weggesteckt hat.

The day has finally come! We drive the first kilometres on southern African soil on our own set of wheels! Our journey takes us from Swakopmund on beautiful tarmac roads 400 km East. We cross dried up grasslands and except for Windhoek only a few small villages. At the end of the day we have climbed 1800 m above sea level. The next day we drive another 270 km towards Botswana through never-changing landscape. Just before the border we set up camp on a wonderful game farm. Here we are also able to take part at the feeding of Caracals, Emus, Porcupines and Leopards! The border to Botswana is the easiest and fastest that we have encountered in the whole of Africa. 15 minutes later we are able to continue our journey to today’s destination Ghanzi. The next day we go to a small workshop so we can get Karls exhaust fixed that suffered hard in West Africa.

Anschließend fahren wir zu einem Backpacker Hotspot, welcher direkt an einem Ausläufer des Okawangodeltas gelegen ist. Abends treffen wir Keone, Pats Safariguide und Freund von letztem Jahr, und genießen ein paar Bier. Keone holt uns am nächsten Morgen freundlicherweise ab und fährt mit uns in die Stadt um die folgenden Tage, nach seinen Empfehlungen zu planen und zu buchen. Den Abend verbringen wir mit einigen Backpackern und tauschen witzige Erfahrungen aus.

Subsequently we drive to a backpacker hotspot located directly at a tributary of the Okavango Delta. In the evening we meet Keone, Pats friend and last year’s safari guide, an enjoy a few cold beers. Keone is nice enough to pick us up the next day and takes us to town so we can plan and book the following few days according to his recommendations. We spend the evening with a few backpackers we meet and exchange funny stories about our travels.

Wir brechen früh auf und lassen Maun hinter uns. Der Weg zur Zentralkalahari führt uns erst über Hauptstraßen und dann über kleine sandige Wege bis zum Gate. Hier beginnt nun unsere erste richtige Safari. Schon heute können wir Grundeichhörnchen, Löffelhunde, Riesentrappen und zahlreiche Antilopen beobachten. Wir durchkreuzen eine riesige ausgetrocknete Ebene wie man sie aus vielen Dokumentationen kennt. Wir lassen den Tag bei einem Essen am Lagerfeuer unter einem malerische Sternenhimmel ausklingen.

We start early in the morning and leave Maun behind us. The route to the Central Kalahari leads us on good roads at first before turning into a sandy track that brings us al the way to the gate. Here we start our first real game drive. We see Ground Squirrels, Bat-Eared Foxes, Kori Bustards and many antelopes. We cross a huge open plain which is well-known from wildlife documentaries. We spend a wonderful evening with a bonfire under a stunning starlight sky.

Nach einer sehr kalten Nacht machen wir uns kurz nach Sonnenaufgang auf den Weg zu einem nahe gelegenem Wasserloch. Hier ist leider nicht allzu viel los, weshalb wir unsere Safari durch das Passarge Valley fortsetzten. Wir durchkreuzen wunderschöne Weiten typisch afrikanischer Steppen und können viele Antilopen, Giraffen und Schakale entdecken. Karl schlägt sich wiedermal besser als erwartet auf den sandigen Pisten. Am Passarge-Wasserloch machen wir Rast und beobachten zwei sehr vorsichtige Giraffen und eine Herde Oryx beim Trinken.
Zum Ende des Tages haben wir noch das Glück zwei Löwinnen durch den Bush streifen zu sehen!
Wir stehen am nächsten Morgen bereits um 6 Uhr auf um den Sonnenaufgang im Deception Valley beobachten zu können. Der Plan wird aber von einem verhakten Reißverschluss am Dachzelt durchkreuzt. Um Diesen wieder instandsetzen zu können müssen wir sogar das Zelt vom Dach nehmen…
Wir verpassen den Sonnenaufgang, werden aber dafür später mit der Sichtung von drei Geparden auf einem Fleck belohnt. Zum Sonnenuntergang kommen wir jedoch nicht zu spät 😉

After a very cold night we set off just after sunrise and drive to a nearby waterhole. Unfortunately there is not very much game around so we continue through the Passarge Valley. We pass through wonderful African savanna and see many antelopes, Giraffes and Jackals. Karl does a lot better on the sandy track then we expected. We stop for lunch at the Passarge-Waterhole and watch some very skittish Giraffes and some Oryx having a drink. On our way back we are very lucky as we see two Lionesses walking through the Bush. We get up at 6 in the morning to so we can admire the sunrise over Deception Valley. This plan is unfortunately disrupted by a stuck zip on the roof tent. So we can fix the problem we even have to remove the tent from the roof…
We miss sunrise but are later rewarded with the sighting of three male cheetahs. But we do not miss sunset 😉

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