Marokko | Morocco

Wir verbringen zwei volle Tage auf der Fähre und versuchen uns mit viel Schlaf, Essen und hauptsächlich Yatzy zu beschäftigen. Die Formalitäten der Einreise nach Marokko können erstaunlich schnell an Bord erledigt werden.

We spent two whole days on the ferry killing time with sleeping, eating an playing Yatzy. The border formalities can be sorted surprising quickly on board the vessel.

Nach ca 49 Stunden an Bord der Excellent (der Name ist in dem Fall nicht Programm) erblicken wir zum ersten Mal den afrikanischen Kontinent!

After approximately 49 hours on board the Excellent (which is acually not that excellent) we lay eyes on the african continent for the first time!

Auf der Fähre lernen wir ein sehr nettes schweizer Paar kennen und beschließen nach dem Zoll gemeinsam noch ins 80 km entfernte Asilah auf einen Campingplatz zu fahren. Wir halten es alle für besser im Konvoi zu fahren, da wir erst um 22:00 Uhr den Hafen verlassen können.

Nach einer kalten ersten Nacht auf afrikanischem Festland, in welcher wir von Katzen auf dem Dachzelt geweckt wurden, werden wir netterweise von den Schweizern zum Frühstück eingeladen. Daraufhin fahren wir in die Stadt um unsere Vorräte aufzufüllen. Beim tanken müssen wir leider feststellen, dass unser Tankdeckel wohlmöglich immer noch die italienische Sonne genießt 🙂

We meet a very nice Swiss couple on the ferry, and decide to drive to a campground in Asilah after clearing customs. We all believe it is a better idea to drive in a convoy, as it is past 10 pm when we leave the port.

After a very cold first night on the African continent, where we are woken by a cat on top of the rooftent, we are treated to breakfast by the Swiss couple. We then venture in to town, to stock up on supplies. While refuelling we realise that our fuel cap is most probably still enjoying the Italian sun 🙂

Auf der Fahrt zu unserem heutigen Ziel, ein Campingplatz südlich von Casablanca, durchfahren wir typisch marokkanische Städte und beobachten das bunten Treiben. Dank unserem GPS werden wir direkt durch Casablanca gelotst und erfahren so am eigenen Leib das Verkehrschaos afrikanischer Großstädte.

Am Morgen brechen wir auf und fahren über Autobahnen, Landstraßen und Schotterpisten bis Essaouira. Hier finden wir eine wunderschöne Hafenstadt mit kleinen verwinkelten Gassen. Wir treffen einen Bedouinen und decken uns mit lokalen Gewürzen ein. Später schlagen wir unser Lager weiter südlich in einem kleinen Surferdorf auf und genießen die marokkanische Küche!

On the way to our next campsite just south of Casablanca we drive through typical Moroccan cities and watch the world go by. Thanks to our GPS which navigates us straight through the city centre of Casablanca we witness the chaotic traffic of African metropolises.

In the early morning we pack up camp and drive to Essaouira on motorways, country lanes and gravel roads. Essaouira is a beautiful port city with small windy alleys. Here we meet a Bedouin and buy some of the local spices. Later that day we set up camp in a small surfer village and try some of the local cuisine.

Wir stehen früh auf und fahren immerweiter Richtung Süden. Erst auf einer phänomenalen Landstraße direkt an der Küste des Atlantiks, dann werden die Straßen größer und wir erreichen Agadir. Hier wieder Verkehrschaos… In einem kleinem “Stahlgruber” bekommen wir endlich die benötigten Teile.

Als wir die Stadt endlich wieder verlassen finden wir uns auf einer gut ausgebauten Küstenstraße wieder. Mit zunehmendem Fortschritt wir die Straße schmaler und der Untergrund unbefestigt. Schlagartig verwandelt sich die eigentlich gute Schotterpiste jedoch in einen steilen und anspruchsvollen 4×4 Track. Überrascht und etwas überfordert legen wir Karl fast auf die Seite… aber nach ein paar Metern ziehen wir beeindruckt den Hut vor Karls Können! Die letzten 10km Track lohnen sich allerdings, da wir nun in einer Oase in mitten der marokkanischen Wüste Unterschlupf finden!

We get up early in the morning and continue southwards. The first parts of the journey we drive on a stunning ocean road before the traffic gets heavier an we arrive in Agadir. As expected the traffic is chaotic… In a small shop for car parts we are able to find the much needed spare parts.

After leaving the city at long last we drive along a well build coastal road. The further we go the road gets narrower and finally its only gravel. Out of nowhere the good gravel road turns into a steep and challenging 4×4 track. We are supprised and a bit overwhelmed and nearly put Karl on his side… luckily all goes well and we impressed with Karls off-road abilities! The last 10km of the track are worth the effort as we find a beautiful oasis in the middle of the Moroccan desert!

Hier verbringen wir zwei Nächte und nutzen den freien Tag für einen Spaziergang zu den Ruinen des Fort Bou Jerif!

Here we spend two nights and make the most of our day off by going on a beautiful walk to the ruins of Fort Boy Jerif!

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